Bildungspolitik

Eine bessere Bildungspolitik für unser Land!

Mehr Abschlüsse, mehr Geld

Wir müssen erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Abschluss erreichen. Das heißt, die Zahl der Schulabbrecher muss drastisch reduziert werden. Es müssen schnellstmöglich Zielvereinbarungen gefunden werden, damit die Zahl derjenigen Schülerinnen und Schüler, die ihre Schulen ohne Abschluss verlassen, einen möglichst geringen Prozentwert erreichen. Es zeigt sich immer wieder, dass für unsere Bildung zu wenig Geld zur Verfügung steht. Unserer Gesellschaft muss Bildung mehr wert sein. Darum muss ein größerer Prozentwert des Bruttoinlandprodukts für Bildung genutzt werden. Aber auch in Forschung und Entwicklung muss mehr Geld hineinfließen, denn für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland sind diese Bereiche unverzichtbar. Gerade in Krisenzeiten wie diesen ist es von großer Bedeutung, möglichst viel Geld für den Bildungssektor zu stecken. Darum muss das Geld für den Bildungssektor auf die Schultern der Bevölkerung verteilt werden. Hier könnte ein Bildungszuschlag auf sehr hohe Einkommen Abhilfe verschaffen.

Mehr Fachkräfte und bessere Integration

In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass in unserem Land ein Fachkräftemangel herrscht. Darum brauchen wir mehr gut qualifizierte Fachkräfte, um mit anderen Ländern auch weiterhin mithalten zu können. Dies kann erreicht werden, indem das duale Ausbildungssystem gestärkt und den Berufstätigen ein regelmäßiger Zugang zu beruflicher Weiterbildung ermöglicht wird. Integration kann nur stattfinden, wenn gemeinsame Bildung und Erziehung gegeben sind. Darum dürfen Kinder mit Behinderung oder Lernschwäche sowie Kinder mit Migrationshintergrund integriert werden, denn diese sind in unserem Bildungssystem immer noch erheblich benachteiligt. Sie müssen stärker gefördert werden, damit sie gleiche Bildungschancen erhalten.

Finanzielle Hilfe für Chancengleichheit in der Bildung

Eine wichtige Bedingung für Chancengleichheit in der Bildung ist die finanzielle Unterstützung mit Hilfe des BAföGs. Bereits Schülerinnen und Schüler müssen beim Eintritt in die gymnasiale Oberstufe unterstützt werden, wenn sie aus einkommensschwachen Familien kommen. Die Unterstützung der Studierenden mit Hilfe des BAföGs muss ausgeweitet werden. Studierende müssen auch unterstützt werden, wenn sie in einen Teilzeit- oder weiterbildenden Master-Studiengang eintreten. Auch die Altersgrenze muss angehoben werden, damit auch das Studieren in späteren Lebensphasen staatlich unterstützt wird. Bei einer Neuregulierung des BAföGs darf nicht vergessen werden, dass das BAföG regelmäßig an die Lebenshaltungskosten angepasst wird.

Bildung muss früh beginnen

In der Betreuung ist bereits einiges erreicht worden. So hat die SPD beispielsweise dafür gesorgt, dass alle Kinder einen Rechtsanspruch auf Betreuung vom ersten Geburtstag an ab dem Jahr 2013 haben werden. Aber im Bereich der Betreuung muss weitergearbeitet werden. Es muss ein Recht auf Ganztagsbetreuung geben. Außerdem wird ein besserer Personalschlüssel benötigt. Nicht vergessen werden darf die vollständige Gebührenfreiheit im Betreuungssektor. Wichtig ist es, dass die Kinder verstärkt in der Kita auf die Schule vorbereitet werden.

Länger gemeinsam lernen

Das dreigliedrige Schulsystem muss langfristig überwunden werden. „Länger gemeinsam lernen“ muss das Motto einer Reformierung des Schulsystems lauten. Wir brauchen ein Schulsystem, das kein Kind und keinen Jugendlichen zurücklässt. Dabei muss das Ganztagsangebot weiter ausgebaut werden, damit es in Zukunft flächendeckend angeboten werden kann.

Mehr Ausbildungsplätze

Immer mehr Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule, ohne einen Ausbildungsplatz im Anschluss zu erhalten. Darum muss die Arbeits- und Berufsorientierung in der Schule weiter ausgebaut und langfristig ein fester Bestandteil sein. Die Jugendlichen müssen eine umfangreiche Beratung und Berufswahlorientierung erhalten. Darüber hinaus ist es notwendig, dass Schulen und Betriebe besser miteinander verknüpft werden.

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Fotos: Stephan Bachmann, Dieter Schütz, Rike, Gerd Altmann / pixelio.de

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